Wenn das Wetter verrückt spielt

Beim täglichen Wetter nehmen wir vor allem die Extreme wahr, da diese auch Schäden verursachen können oder gar Menschenleben fordern. Dabei nimmt nicht nur aus rein statistischen Gründen die Zahl der Rekorde zu, sondern offenbar auch mit dem sich ändernden Klima.

Die Wetterextreme

In der Schweiz liegen seit Ende des 18. Jahrhunderts verlässliche Temperaturmessungen (Basel, Genf) vor, seit dem Jahre 1864 auch von vielen Stationen andere Wetterparameter (Niederschlag, Bewölkung usw.).
Dank umfangreicher Datenbanken können die Meteorologen heutzutage auf Knopfdruck die aktuellen Messwerte mit denen früherer Jahre vergleichen. Damit entgeht ihnen kein neuer Wetterrekord.
Allerdings geht mancher Spitzenwert auch auf das Konto von veränderter Umgebung an den Stationen oder auf eine andere Messtechnik.
Die erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts vorliegenden genauen Wetterdaten decken natürlich auch nur einen Teil der natürlichen Schwankung des Klimas im Alpenraum ab.

Rutsche

Wetterrekorde Schweiz

Höchste Temperatur:
41.5° in Grono/Südbünden (12.08.2003)
Tiefste Temperatur:
-41.8° in La Brévine/Jura (12.01.1987)
Trockenster Ort:
521 mm in Ackersand/VS (Jahresmittel)
Grösste Schneehöhe:
816 cm auf dem Säntis (April 1999)
Stärkster Wind:
268 km/h auf dem Grand St. Bernard (27.02.1990)

Stand: 31.12.2005
Quelle: Meteo Schweiz

Wetterrekorde Welt

Höchste Temperatur:
57.3° in El Aziza/Libyen (August 1923)
Tiefste Temperatur:
-89.2° an der Station Vostok/Antarktis (21.07.1983)
Trockenster Ort:
0.7 mm in der Oase Dachla/Ägypten (Jahresmittel)
Regenreichster Ort:
11`684 mm auf dem Mt. Waialeale/Hawaii (Jahresmittel)
Sonnigster Ort:
4040 Stunden in Yuma/Arizona (Jahresmittel)
Sonnenärmster Ort:
478 Stunden auf den Süd-Orkney Inseln/Schottland (Jahresmittel)
Stärkster Wind:
416 km/h auf dem Mt. Washington/USA (12.04.1934)

trockene Erde