Wetter

Beim Wetter können alle mitreden - es ist ein alltägliches Gesprächsthema. Das oft täglich wechselnde Wetter nehmen wir sehr subjektiv über Bewölkung, Sonnenschein, Regen, Wind, Hitze und Kälte wahr.

Die Atmosphäre

Das Wetter findet in der Atmosphäre statt, einer vergleichsweise dünnen Luftschicht, die die Erde umgibt (etwa wie die Schale eines Apfels). Angetrieben wird die “Wettermaschine“ durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung und die Bodenbeschaffenheit (Meer/Festland), also durch die Erwärmung der Erde.

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Der Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort und Zeitpunkt heisst Wetter. Manchmal ändert sich das Wetter mehrmals an einem Tag, manchmal auch rasch und plötzlich in einem Wettersturz.

Aufbau Atmosphäre

Das Wetter an einem Ort über einen Zeitraum mehrerer Tage (z.B. Schlechtwetterphase) oder Wochen (z.B. stabiles Schönwetter) wird dagegen als Witterung bezeichnet.

Unter Klima versteht man den für eine Region typischen jährlichen Ablauf der Witterung. Dabei werden Wetterstatistiken vieler Jahre bis Jahrzehnte verwendet, um die mittleren Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse, aber auch Bewölkungs- oder Windbedingungen zu beschreiben.

Die Jahreszeiten

Die Erde umrundet die Sonne nicht nur auf einer Ellipse, sondern auch auf einer geneigten Umlaufbahn. Im Nordsommer ist die Nordhalbkugel der Sonne zugeneigt, die Sonnenstrahlen fallen steiler als im Winter auf die Erdoberfläche und sorgen entsprechend für eine stärkere Erwärmung. Im Nordwinter ist die Südhalbkugel der Sonne zugeneigt. Auf der Südhalbkugel herrscht dann Sommer.

Jahreszeiten

Wegen der thermischen Trägheit der Erde folgen Erwärmung und Abkühlung den Höchst- und Tiefstständen der Sonne mit einer Verzögerung von ein bis zwei Monaten.
Die unterschiedlichen Abstände der Erde zur Sonne (sonnennächster Punkt Anfang Januar) spielen dagegen keine Rolle bei den Jahreszeiten Sommer, Herbst, Winter und Frühling. Auch das Wetter hält sich natürlich nicht streng an diese astronomische Jahreszeiten.